Neues Konzept zur Kriegsführung

Sehr geehrte Damen und Herren, Spielerinnen und Spieler,

wer kennt es nicht, man liegt nach einem schönen Weihnachtsfest im Bett und plötzlich bekommt man mal wieder eine Nachricht aus der Helfergruppe. Schon wieder soll ein Krieg stattfinden. Schon wieder ohne Sinn, ohne Verstand, ohne Ahnung, wie man auf Roleplay-Ebene einen Krieg zu führen hat. Da die meisten und vor allem jene, die jedes Mal Krieg anzetteln (es sind immer die Gleichen) null Ahnung vom Serverkonzept haben, werde ich das Konzept nun wieder einmal ändern müssen.

Eine Kriegserklärung kann natürlich frei formuliert werden. Zum Beispiel „Meine Religion wird dort unterdrückt“ oder „Diese Stadt ist eine Gefahr für alle Nationen, da sie ein Monopol auf Diamanten besitzt“ wären zwei zumindest nachvollziehbare Gründe einen Krieg zu führen. Wenn ich noch einmal Begründungen wie „Die Stadt wirbt Spieler ab“ oder „Sein Weihnachtsgeschenk hat mir nicht gepasst“ lese, wird gebannt. Desweiteren werden wir bald Königreiche einführen. Dort kann man sich dann niederlassen und genießt die Peaceful Flag. Überall sonst wird PvP an gemacht. Wer ständig damit droht den Server zu verlassen, nur weil er ein oder zwei Mal getötet wurde oder er gerechtfertigt eine Kriegserklärung bekommt, soll dies in Zukunft bitte einfach tun. Auf einem PVP-Server ständig rum zu heulen, bringt euch nichts, bringt mir nichts.

Ebenso verstehe ich nicht, dass Städte die Verbündet sind sich nicht gegenseitig in einem Krieg helfen. Genauso verstehe ich nicht, wie eine friedliche Stadt sich mit barbarischen Städten verbündet und ihnen dann im Krieg beisteht. LERNT ENDLICH SPIELEN. Ebenso weiß ich nicht wer auf den Trichter gekommen ist, dass ein Kurfürst über Krieg entscheidet. Er soll Konflikte lösen, in Sitzungen mit beiden Parteien. Dass er sagt „Krieg findet dann und dann statt, ist nicht geplant“. Wie gut dass man sich in seiner Rolle gut zurecht findet und die Regeln nicht versteht.

 

Nun zum neuen Kriegskonzept: 

In Zukunft werden sog. „Minimal-Ausführungen“ von Kriterien, die für den Krieg notwendig sind nicht mehr anerkannt. Wenn beispielsweise aufgrund Religionen Kriegführen möchte, akzeptieren wir nicht, dass man eine Statue mit einem Huhn baut, es als Gott anerkannt und dann die Berechtigung hat, Krieg zu führen. Fantasy ist erwünscht, aber bitte haltet es einigermaßen sinnvoll und logisch.

 

Warum sollte man Krieg führen? 

Krieg ist für den Verlierer natürlich immer schlecht. Das gehört bei einem PVP-Server dazu. Deshalb weint bitte nicht rum, wenn ihr verloren habt. Unser Konzept ist so ausgelegt, dass niemand seine Stadt verliert, zerstört bekommt oder so niedergemacht wird, dass er nie wieder auf dem Server spielen kann. Wenn ihr also verloren habt, bleibt ruhig und fallt nicht aus der Rolle. Versucht einfach erstmal normal weiterzuspielen. Es wird sicherlich Strafen geben, aber sie werden definitiv im Rahmen sein. Wir sind ein CityBuild Server, kein Hardcore Factions. Die Kunst und die Mühen die Spieler in ihre Städte stecken, bleibt erhalten!

Krieg sollte dem Beleben des Roleplays dienen und keine Leute vom Server vergraulen oder sie ständig abzufucken. Man ist derzeit noch nicht wirklich abhängig voneinander. Wenn es ein Berufessystem geben würde, dann müsstem an viel mehr Handel treiben. Das System wird aber wahrscheinlich kommen. Deshalb ist es wichtig, viele verbündete zu haben um immer und jederzeit an alle Materialien die zum Bauen benötigt werden kommen kann. Verbündet euch mit so vielen Städten wie Möglich um eine Macht präsenz zu besitzen. Das heißt nicht, dass ihr dann Krieg führen sollt, sondern dass ihr damit das Roleplay belebt, friedlich bleibt und vielleicht auch eine Art „Kontroll-Funktion“ einnehmt. Damit könnt ihr dann die Rolle der „G20“, der „NATO“ oder der „UN“ (im entferntesten Sinne) einnehmen und gucken, wer wo wie wann Völkerrecht verletzt. Feinde die dann den Frieden stören möchten, werden von euch allen einfach ausradiert.

Es ist deshalb sinnvoll Schmiede in eurer Stadt zu beschäftigen, die dafür sorgen, dass eure Streitkraft auch hin und wieder mal kleineren Konflikten trutzen kann. Der Gewinner eines Krieges sollte das Roleplay in den Vordergrund stellen, nicht die wirtschaftlichen Interessen.

 

Bündnisse: 

Sich mit anderen Städten zu verbünden heißt, dass man sich wirtschaftlich und Militärisch unterstützt. Durchaus gibt es Städte, die sich aus allen Konflikten raus halten möchten. Entsprechend sollte man dann in einem Vertrag festlegen, dass man nur wirtschaftlicher Partner ist. Oftmals ist schon vorgekommen, dass Städte von anderen vor Gericht gezogen wurden, weil sie nicht zusammen im Krieg gezogen sind.  Regelt sowas doch bitte in Zukunft in einem Vertrag, als Art „Bündisbedinungen“. Dann kann auch hier der Kurfürst agieren und ggf. ein Vertragsbruch aussprechen. Ein Bündnis könnte man mit dem Bau einer Botschaft deutlich machen. In dieser Botschaft könnten dann alle Flaggen der Bündnispartner ausgehängt werden.

Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft ein Krieg nicht einfach beschlossen wird. Ich würde es sehr gut finden, wenn sich bevor ein Krieg ausbricht, sich alle Verbündeten beraten ggf. den Kurfürsten mithinzuziehen und dann über Bedinungen verhandeln. Vielleicht auch mit der feindlichen Allianz. Auch wenn es ein Mittelalter Server ist, würde ich gerne, dass der Krieg mehr wie in der heutigen Zeit abläuft. Bevor es wirklich zum Krieg kommt, sollten die starken Nationen über Verhandlungen über den Ausgang des Krieges entscheiden. Ich nenne als Beispiel gerne Nordkorea. Obwohl Nordkorea ständig stress macht und eine Gefahr darstellt, wird Nordkorea nicht einfach von Heute auf Morgen mit einer Atombombe zerstört. Fragt euch mal wieso das wohl so ist.

 

Kriege: 

Wie ich es oben angesprochen habe, möchte ich nicht mehr, dass Kriegserklärungen NICHT MITTELALTERLICH formuliert werden. Ich schraube ebenso die Bedinungen hoch, da junge Spieler sich nicht im Klaren sind, dass sie mit ihren sinnlosen Kriegen ständig Leute verschrecken. Die Nutzererfahrung auf dem Server wird dadurch extrem negativ beeinflusst.

Eine Kriegserklärung muss folgende Bedinungen erfüllen:

– Sie muss angekündigt werden und Roleplay / Mittelalterlich verfasst sein. Der Bürgermeister muss davon in Kenntniss gesetzt sein
– Um eine Kriegserklärung verfassen zu können, muss mindestens eine Stadt sein
– Ein Krieg gegen ein Dorf / Weiler kann nur in schwerliegenden Fällen genehmigt werden
– Wenn man Bündnispartner hat, sollte die gesamte Allianz vom Krieg (per Sitzungen, Verhandlungen) in Kenntnis gesetzt werden und ggf. selbst Entscheidungen treffen. Ein Bündniss soll nicht einfach Ja und Amen sagen, sondern ggf. auch ihre eigenen Interessen in Frage stellen und sich fragen „Was bringt mir dieser Krieg“? Ist er notwendig?
– Sollte man ein Bündnispartner das Ende des Bündnisses erklären, so sollte jeder Partner darüber in informiert werden.
– Ein Krieg sollte nicht direkt nach einer kleinen Plünderung oder einem Tötungsdelikt entfacht werden.
– Muss durch ein starken Roleplay-Grund entstehen (Religiöse Verfolgung, Wirtschaft etc.)

 

Kriegsablauf

Es gibt noch weitere Sachen zum Kriegsablauf zu erklären. Zuerst sollten die Außenposten der feindlichen Städte eingenommen werden, bevor man sich an der Hauptstadt vergreift. Die Hauptstadt muss in einem Buch festgehalten werden, sobald sich Fürstentum gegründet hat. Gibt es kein Fürstentum, so müssen vorher ebenfalls alle Außenposten eingenommen werden. Erst dann darf die „eigentliche Stadt“ angegriffen werden.

 

Wann endet ein Krieg? 

Bei einer Niederlage (durch Aufgeben oder Eroberung der Hauptstadt) stellen die Siegermächte die Bedingungen in einem Buch. Über diese entscheidet und verhandeln wieder alle beteiligten zusammen mit dem Kurfürsten. Sollte es zu keiner fairen Einigung kommen, entscheidet der Hochadel. Die Verlierer müssen sich an die Bedingungen halten, dürfen jedoch eine Rebellion nach 10 Tagen nach Kriegsende entfachen. Wenn nichts vereinbart wird, darf die verlorene Stadt keine Militärischen Aktionen durchführen. Außer sie wird selbst Opfer und darf sich deshalb verteidigen.

 

Regeln während des Krieges

Überfälle auf Spieler sind jederzeit erlaubt. Es gelten also weiterhin, die aktuellen Regeln. Wer Neulinge tötet, fliegt. Schlachten sollten immer 24 Stunden oder länger angekündigt werden, in dieser Zeit sollte genug Zeit für Verhandlungen und das Bilden von Allianzen sein. Ein Spieler, der während einer Schlacht getötet wird, ist raus. Er darf nicht mehr aktiv am aktuellen Krieg teilnehmen. Sollte man das Spiel verlassen und nicht wieder kommen, verliert man den Krieg und oder ist ggf. tot. Man darf also auch in diesem Fall nicht mehr eingreifen. Wir werden uns auch nicht lumpen lassen, in den Server-Logs nachzuschauen.

Bei unstimmigkeiten bitte bei MuSc1 oder Syller direkt melden. Er hat das Konzept entworfen. Ich habe es etwas angepasst.

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